Unsere Artists.
Unser Space.
Unser Vibe.
Das sind die Menschen hinter dem Sound.
Jeder mit seiner eigenen Story, seinem eigenen Vibe.

JustLori
Musik ist für mich kein Plan und kein Ziel.
Viel entsteht einfach aus dem Moment. Ich hör einen Beat und merk, ob es passt. Wenn ja, kommt der Rest von allein. Es geht nicht darum, den perfekten Text zu schreiben, sondern genau dieses eine Gefühl zu treffen. Erst wenn der Text steht, geh ich nochmal drüber, ändere Kleinigkeiten, formuliere Sachen um, aber nur, wenn es das Gefühl stärker macht. Am Ende zählt nur, ob es sich genauso anfühlt wie das, was ich ursprünglich im Kopf hatte. Meine Texte sind meistens nichts anderes als Gedanken, die ich sonst für mich behalten würde. Einsamkeit, Wut, Leere, dieses Gefühl, irgendwie nicht wirklich reinzupassen. Nichts davon ist schön, aber es ist ehrlich. Ich schreib nicht darüber, weil es gut klingt, sondern weil es da ist.
Ich denke nicht viel in Genres. Wenn etwas vibed, dann vibed es. Mein Sound bewegt sich meistens irgendwo im Emotionalen, aber ich leg mich da nicht fest. Ich mach einfach das, was sich in dem Moment richtig anfühlt. Ich versuch auch nicht, mich künstlich von anderen abzuheben. Ich bin nicht die Einzige, die so fühlt oder so schreibt, und darum geht es auch gar nicht. Ich mach Musik, weil sie mir hilft. Wenn sich jemand darin wiederfindet, wenn ein Song auch nur für einen Moment das Gefühl gibt, nicht komplett allein zu sein, dann hat es sich schon gelohnt.
"Lori" ist dabei nicht nur ein Name, sondern ein Teil meiner eigenen Geschichte. Entstanden in einer Zeit, in der dieser Name mir ein Gefühl von Freiheit gegeben hat. Heute ist er das, was sich richtig anfühlt, als Artist und als Mensch.
„Und ich schwöre, irgendwo zwischen Klinikaufenthalt und ’ner Stage vor tausend live liegt so Lori, ’bout to die“

I'm Ani
Keine Stories. Nur Momente.
Meistens schreib ich einfach das auf, was gerade in meinem Kopf ist, ohne groß drüber nachzudenken. Ein paar Gedanken, ein paar Reime, manchmal direkt aufgenommen, so wie sie kommen. Viel davon passiert eher nebenbei. Ich setz mich nicht hin mit dem Ziel, etwas Bestimmtes zu fühlen oder zu sagen. Wenn überhaupt, merk ich erst beim Schreiben, was da eigentlich gerade ist. Manchmal macht es mich ein bisschen sad, manchmal wütend, aber meistens ist es einfach da. Meine Songs sind keine Geschichten. Es gibt keinen klaren Anfang und kein Ende, keine Auflösung. Eher Momentaufnahmen. Zwischen Kälte und Überforderung, zwischen Gleichgültigkeit und zu vielen Gedanken gleichzeitig entsteht eine Atmosphäre, die schwer greifbar ist, aber genau deshalb vertraut wirkt. Dinge werden nicht erklärt, sie stehen einfach da. Irgendwo zwischen einem Spaziergang in der Nacht, viel zu kalt angezogen, und 3:50 im Bett mit geschlossenen Augen, ohne einschlafen zu können. Irgendwo zwischen "das ist die letzte Kippe" und am nächsten Tag zwei neue Schachteln holen. Irgendwo zwischen "mir ist alles egal" und zu merken, dass es vielleicht doch nicht egal genug ist. Viel bewegt sich irgendwo zwischen Leere, Unruhe und diesem komischen Abstand zu allem. Dinge fühlen sich gleichzeitig zu viel und zu egal an. Beziehungen, Gedanken, alles irgendwie da, aber nie ganz greifbar. Dabei geht es auch nicht darum, jemanden in eine bestimmte Richtung zu lenken. Jeder soll aus der Musik das mitnehmen, was sich für ihn richtig anfühlt. Solange überhaupt irgendwas ankommt, reicht mir das.
Musikalisch bleibe ich offen. Ob das jetzt eher emotionaler Rap ist, Hyperpop oder irgendwas anderes, ist mir eigentlich egal. Wenn es sich richtig anfühlt, passt es. Am Ende ist es sowieso immer dieselbe Stimmung, nur in einem anderen Sound.
"I’m Ani" ist dabei weniger Konzept als einfach eine Feststellung.
Kein großes Konstrukt, nur der Name für das, was da ist.
„I'd look pretty in a grave in meinem Märchenwald“
„There're no such things as happy endings“
„Wär ich nicht anxious, wär ich Junkie“
Shoutout an meinen Kater

Lyncas
Ich mach Musik, um meinen Gedanken einen Platz zu geben. Als Projektionsfläche für alles, was in mir ist. Wut, Wünsche, Ziele oder einfach dieses Gefühl, gerade irgendwie da zu sein. Und ja, auch ein bisschen, um mich dabei cool zu fühlen. Viel in meiner Musik lebt von Gegensätzen. Zwischen Selbstmitleid und Punchlines, zwischen diesem Gefühl von "ich bin nichts" und gleichzeitig dem Drang zu sagen "ich bin geiler als du". Das steht nicht im Widerspruch, sondern existiert einfach nebeneinander. Da ist viel Emotionales drin, aber genauso viel Abstand dazu. Genau daraus entsteht dieser Vibe, der sich irgendwo zwischen allem und nichts bewegt. Dazu kommt ein leiser, aber bewusster Hauch von Systemkritik. Nicht laut oder predigend, eher wie ein ständiges Hinterfragen im Hintergrund. Und auch der Umgang mit Dingen spielt da rein. Ich will materielle Werte bewusst in Frage stellen. Status interessiert mich weniger als Haltung. Wenn ich flexe, dann mit Attitüde, nicht mit Besitz. Inhaltlich gibt es keine klar abgegrenzten Themen, zu denen ich immer wieder zurückkomme. Eher bestimmte Grundgedanken, die sich durchziehen. Mal direkter, mal verpackt. Diese typische Haltung, die hinter vielen Puchlines steckt, gehört genauso dazu wie das Hinterfragen von dem, was um mich herum passiert.
Soundmäßig gibt es trotzdem Dinge, in denen ich mich noch mehr entwickeln will. Ich würde gern noch mehr in eine melodischere Richtung gehen, meinen Sound weiter öffnen. Was Leute in meiner Musik fühlen, will ich gar nicht festlegen. Alles und nichts ist fine. Ob man’s mit den Jungs hört, alleine oder in ganz anderen Momenten. Hauptsache, es bleibt nicht komplett leer.
"Lyncas" hat keine tiefere Bedeutung. Der Name kommt einfach vom lateinischen Wort für Luchs, meinem Lieblingstier.
Irgendwo zwischen zu viel und nichts.
„So wortgewandt wie des Königs neue Kleider“
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